Du willst ein Opt-in oder Freebie erstellen, eine eigene E-Mail-Liste aufbauen und hast keine Ahnung, wie das geht?

Dann kannst du jetzt aufatmen, denn ich habe eine Anleitung erstellt, die dich Schritt für Schritt ins Opt-in und Listbuilding mit Freebie einweiht.

Auf geht’s!

Video 1: Wie du ein Freebie erstellst

Hast du dich schon einmal auf einer Webseite für ein Freebie eingetragen? Vielleicht sogar bei uns? 😉 Was passiert da eigentlich genau?

Der Ablauf beim Opt-in

Also: Du kommst auf eine Webseite und findest dort ein Gratis Angebot. Wir nennen das auch eine Kostprobe, ein Freebie oder einen Opt-in Magneten.

Auf der Frauenbusiness Seite ist das Freebie derzeit die „Mini Akademie“ – ein 90 Tage Gratis Business Kurs. Bei Claudia Kauscheder von Abenteuer Home Office ist es eine Kombination aus Audio Serie und Checklisten in Form von PDFs: Abenteuer Home Office Audio Serie. Es kann aber auch eine Video Serie sein, wie zum Beispiel unsere Durchbruch Serie —> Durchbruch Video Serie

In jedem Fall wirst du deine E-Mail Adresse in ein kurzes Formular eintragen müssen und auf einen Button klicken, um Zugang zu diesem Gratis Angebot zu bekommen und um das Formular abzuschicken. So wie hier:

Wenige Minuten später bekommst du wie von Zauberhand eine E-Mail ähnlich wie diese:

Darin wirst du um die Bestätigung deiner Daten gebeten, bevor du Zugang zu der Kostprobe bekommst.

Sobald du dein Interesse bestätigt hast, bekommst du in der Regel sofort die nächste E-Mail, in der sich ein Link zu der versprochenen Information (dem Video, Audio oder dem Download des PDFs) befindet. Das nennt man übrigens das doppelte Opt-in und es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass dieses in zwei Schritten stattfinden muss.

In der Zwischenzeit landest du meist auf einer sogenannten „Thank You Page“ oder „Dankeschön-Seite“, direkt nachdem du dich eingetragen hast, die ähnlich wie diese gestaltet sein kann:

Wie funktioniert das mit dem Freebie und dem Opt-in technisch?

Wie genau der technische Ablauf eines solchen Opt-ins funktioniert, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem davon, welche Art der Landing Page du verwendest. Deine Landingpage kann zum Beispiel deine Homepage sein, oder du kannst eine externe Landing Page anlegen mit einer Software wie Leadpages oder Optimize Press.

In jedem Fall kommen die E-Mails von einer automatisierten E-Mail Software (zum Beispiel GetResponse oder Active Campaign). Die Verknüpfung der Landing Page und der E-Mail Software findet in der Regel über einen html Code statt. Das kann ungefähr so aussehen:

Dieser Code wird auf deiner Webseite oder Landing Page eingefügt und sorgt dafür, dass eine Mail oder eine Serie von E-Mails an die Person verschickt wird, die deine Kostprobe angefordert hat.

Onlinemarketing Anleitung: In 3 Schritten zum Opt-in

  1. Du brauchst dein Freebie, deine Kostprobe, also ein kurzes E-Book (PDF), ein Video Training (entweder ein Video von 20 – 90 min oder eine Video Serie mit 3 – 5 Videos von ca. 5 – 20 min) oder eine Audio Serie (zum Beispiel eine oder mehrere Meditationen oder auch Erklärungs-Audios).
  2. Du brauchst eine Landingpage, entweder deine Homepage oder ein externes System, wie zum Beispiel Leadpages oder OptimizePress.
  3. Du brauchst ein E-Mail-Marketing-System, das automatisch eine Serie von E-Mails an jeden Abonnenten verschickt, zum Beispiel GetResponse oder Active Campaign).

Schritt 1: Deine Kostprobe

Die erste Frage, die du dir selbst beantworten musst ist: Welches Format soll mein Opt-in Magnet haben? Dein Freebie kann ein PDF (E-Book), ein Audio oder ein Video sein – oder eine Serie oder Kombination dieser drei Medien.

Damit deine Abonnenten diese Dateien abrufen und genießen können, musst du sie im Internet hochladen und einen Link dazu generieren.

Video 2: Wie du dein Freebie im Netz bereitstellst und mit einem Link zugänglich machst

PDFs kannst du (wenn die Datei nicht zu gross ist) direkt auf deiner Webseite hochladen. Dort wird dann ein Link generiert, den du mit deinen Abonnenten teilen kannst. Du kannst das PDF auch kostenlos auf deinen Google Drive hochladen. Dazu brauchst du allerdings ein Konto bei Google, das du kostenlos anlegen kannst. (Übrigens: Wenn du ein E-Mail Konto hast, das auf @gmail.com endet, dann hast du bereits ein Konto bei Google.)

Ich stelle meine Inhalte am liebsten auf Amazon Web Services (AWS) zur Verfügung. Das ist meiner Ansicht nach am professionellsten. Leider ist das nicht ganz unkompliziert. Um deine ersten Schritte mit dem AWS Konto zu machen und eines anzuelgen, gibt es eine ausgiebige Amazon Web Service Anleitung.

Audios kannst du vollkommen gratis auf Soundcloud hochladen. Dort kannst du dann einen Link generieren, den du entweder direkt mit deinen Abonnenten teilen kannst oder du holst dir den Embed Code und stellst das Audio auf deiner Webseite aus.

Auch Audios kannst du via Amazon Web Services (AWS) mit deinen Fans teilen. Hierzu bekommst du ebenfalls einen Link, den du auf deiner Webseite integrieren kannst.

Videos kannst du gratis, schnell und unkompliziert auf YouTube hochladen. Den Link zu deinem Video kannst du dann in einer E-Mail verschicken oder du holst dir den dazugehörigen Embed Code und integrierst diesen auf deiner Webseite.

Auf Vimeo funktioniert das übrigens ganz ähnlich, aber wenn du dort deine Videos nicht mit der ganzen Welt, sondern nur mit bestimmten Personen (in diesem Fall deinen Abonnenten) teilen willst, musst du einen ProAccount anlegen und der kostet um die 200 Euro.

Wenn du dein Opt-in auf eine dieser Arten im Internet zur Verfügung gestellt hast, schickst du deinen Abonnenten den Link ganz bequem per automatisierter E-Mail, zum Beispiel mit GetResponse, Klick Tipp oder Active Campaign.

Schritt 2: Deine Landing Page

Eine Landing Page ist nichts weiter als eine super kurze Webseite, die nur ein Ziel hat, nämlich die E-Mail Adresse von Interessierten zu ergattern. Sie dient dem Listbuildung und ist die Basis für dein weiteres E-Mail-Marketing.

Der größte Unterschied zwischen einer Webseite und einer Landingpage ist, dass eine Webseite in der Regel sehr viel Informationen beherbergt und du dich dort stundenlang aufhalten könntest, weil du Videos, Blogartikel und vieles mehr findest. Eine Landing Page dagegen ist in der Regel relativ kurz und du entscheidest dich innerhalb von Sekunden oder Minuten, ob du das Angebot annehmen möchtest oder nicht. Wenn du diese Entscheidung getroffen hast, gibt es keinen Grund mehr, auf einer Landing Page zu verweilen.

Landing Pages kannst du über deine eigene Webseite erstellen oder über externe Softwares, die ich dir schon genannt habe: Leadpages, OptimizePress und so weiter. Der Vorteil externer Systeme liegt darin, dass du in der Regel innerhalb weniger Minuten ohne Vorkenntnisse über Templates (oder Vorlagen) deine eigene Landingpage erstellen kannst. Auf deiner eigenen Webseite ist es meist etwas komplizierter.
Video 3: Wie du den Opt-In Button mit deiner E-Mail Liste verknüpfst

Schritt 3: E-Mail-Marketing Software

Nun brauchst du nur noch eine E-Mail-Marketing Software, in der du deine E-Mail Serie anlegen kannst. Ich arbeite seit geraumer Zeit mit GetResponse und bin dort sehr zufrieden.

Es gibt sicherlich raffiniertere, fortgeschrittenere Systeme, aber für meine Zwecke reicht GetResponse aus. Ich finde das System professionell und einfach zu bedienen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich darüber auch günstig meine Webinare abwickeln kann.

Wie oben schon erwähnt gibt es mehrere Möglichkeiten, die E-Mail Software mit deiner Landing Page zu verknüpfen. Entweder geschieht dies über einen Html Code (oder Java Code), wie ich ihn dir oben gezeigt habe, oder über ein sogenanntes API. Simpel erklärt, ist eine API eine Kombination von Buchstaben und Zahlen (in etwa so: 56b3981f455620552b024932a640540), die Softwares erkennen und verknüpfen kann – eine Programmschnittstelle. (Und bitte frag mich nicht genauer, was das ist! Schau mal auf Wikipedia nach und wenn du danach schlauer bist, dann bist du mir in jedem Fall einen Schritt voraus!).

Im Grunde war es das schon. Ich hoffe, mein kleiner Blogbeitrag hat dir geholfen und dich inspiriert, dein eigenes Freebie zu erstellen und mit deinem E-Mail-Marketing loszulegen. Wenn du dein Opt-in fertig hast oder mit Hilfe dieses Artikels erstellt hast, poste es gern in den Kommentaren. Auch Fragen kannst du dort stellen.

Ich bin gespannt!

Deine Kathrin Luty