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Vorwort von Kathrin Luty

Die Welt braucht mehr Weiblichkeit, Spiritualität und eine Prise Magie! Ziemlich genau 100 Jahre nachdem Nietzsche Gott für tot erklärte, leben wir in einer Zeit, in der technischer Fortschritt exponentiell wächst. Wir haben alles – nur uns selbst haben wir verloren. Aber wir sehnen uns, mehr als je zuvor, nach der Verbindung zu etwas Höherem und zu uns selbst, unserem eigenen göttlichen Funken.

Daher habe ich heute, am Weltfrauentag, einen ganz besonderen Artikel für dich. Und ich bitte dich von ganzem Herzen, dir diesen Artikel mit offenem Herzen durchzulesen, von Anfang bis Ende. Vielleicht sind manche Ideen und Philosophien, die Karen äussert, ungewohnt für dich. Das ist ok. Lass dich einfach verzaubern! Und lass und gern in den Kommentaren über deine Gedanken sprechen.

Mehr über Karen findest du auf ihrer Webseite KarenSailer.com (übrigens durfte ich diese Webseite für Karen erstellen). Dort kannst du dich auch für ihre „Magische Reise“ eintragen, ein wundervoller Film über Karens Geschichte, und ihrer rasant wachsenden Facebook Community beitreten.

Ich wünsche mir für dich, dass du berührt, verzaubert und gestärkt aus diesem Artikel hervorgehst – gestärkt in dem Bewusstsein, dass du nicht mehr ALLEIN bist. Zusammen sind wir MEHR als einzeln! Alles Liebe, deine Kathrin xoxo

 

„Was bedeutet es, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein?

Ich bin einmal durch die Hölle und wieder zurück gegangen, um die zu werden, die ich bin. Heute bin ich stolz die Frau zu sein, die ich bin. Das war nicht immer so…

Die meisten von uns sind in dem Bewusstsein aufgewachsen, dass du „deinen Mann“ stehen sollst. Ich weiss nicht, wie oft ich diesen Satz gehört habe, ohne mir bewusst zu sein, woher er stammt – und was er mit mir macht. Wenn du dich von allem befreien möchtest, das nicht zu dir gehört, ist es wichtig zu wissen, auf welchen verschlungenen Wegen Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu dir gefunden haben.

Kathrin & Karen auf Ibiza

Jede Zelle deines Körpers hat die Erinnerung an deine vergangenen Leben gespeichert. Diese Zellerinnerung steuert dein Denken und Fühlen.

Auch wenn wir heute mit Frauen aus dem letzten Jahrhundert nicht tauschen würden, so hatten sie doch etwas, was die Frauen von heute schmerzlich vermissen: Sie lebten im Gefüge einer engen starken Gemeinschaft in Form von Großfamilien, Stammesgruppen oder Dorfgemeinschaften.

Innerhalb dieser Gemeinschaft hatte jede Frau ihren festen Platz und ihre Aufgaben. Damals waren Frauen daher nicht für alle und alles allein zuständig, so wie es sich heute manchmal anfühlt. Ohne technische Hilfsmittel waren die Frauen auf ihre körperliche Kraft und ihren Erfindungsreichtum angewiesen. Und den brauchten sie, um ihren harten Alltag zu meistern. 

Das Teilen der Aufgaben mit anderen Frauen, das gemeinsame Arbeiten, schaffte Verbundenheit und erleichterte und versüßte die schweren Pflichten. Der Waschtag, an dem sich alle Frauen am Fluss oder am Brunnen trafen, wurde genutzt, um sich auszutauschen, Sorgen zu teilen und Neuigkeiten zu erfahren.

Kranke Frauen konnten mit der Hilfe der Anderen rechnen und ihre Familien wurden versorgt, bis sie wieder in der Lage waren, es selbst zu tun. Mütter waren nicht den ganzen Tag allein für ihre Kinder zuständig, sondern verteilten die Verantwortung auf ältere Geschwister, Großeltern, Ammen und Mägde.

Direkte Kommunikation und hautnaher Kontakt waren die Grundpfeiler der Gesellschaft. Die Menschen lebten in einem engen Netzwerk, durch dessen Maschen nur die fielen, die sich den Normen und Gesetzen der Gemeinschaft entzogen. Die Isolation, die viele Frauen heute täglich spüren, wurde damals als Strafe für die Menschen genutzt, die anders waren oder ansteckende Krankheiten hatten. 

Das enge gesellschaftliche Gefüge machte es unmöglich etwas voreinander zu verstecken. Kinder schliefen mit den Eltern in einem Raum und sahen ihnen bei der Liebe zu. Die Kinder wurden im selben Bett geboren, in denen sie gezeugt worden waren und junge Mädchen mussten schon früh ihren Müttern bei der Geburt der Geschwister helfen.

Headquarters von Karens Geschäft

Es gehörte zu ihren Aufgaben die jüngeren Geschwister zu versorgen, so dass ihnen der Umgang mit Babys schon vertraut war, wenn sie selbst das erste Mal Mutter wurden. Mit ihren Fragen und Unsicherheiten standen die Mädchen nicht alleine da. Mütter und Großmütter betrachteten es als ihre Pflicht, den Töchtern all dass Wissen und die Erfahrungen mit zu geben, die sie brauchten, um den Wechselfällen des Lebens offen ins Gesicht blicken zu können.

Bevor das Christentum Einzug hielt, wurden Mädchen auch spirituell auf ihr Frau-sein vorbereitet. Der erste Blutstropfen, der den neuen Lebensabschnitt als fruchtbare Frau anzeigte, wurde in Festen gefeiert und mit Liedern besungen. In einem Initiationsritual weihten Priesterinnen oder ältere Frauen das Mädchen in die Geheimnisse des Lebens ein, entfachten und bestärkten ihre weibliche Kraft und nahmen sie feierlich in den Kreis der Frauen auf. 

Die monatlich wiederkehrende Blutung war kein Grund sich zu schämen, sondern ein Beweis der Fruchtbarkeit. Um die lebensspendende Kraft der Frau zu unterstützen, wurde ihnen während der Periode ein spezieller Schutzraum zugestanden. Sie waren von vielen Arbeiten befreit und konnten sich in ihre innere Welt zurückziehen, aus der sie mit neuer Energie in ihren Alltag zurückkehrten.

Auch die Männer ehrten auf ihre Weise die Monatsblutung der Frau. Sie schliefen in getrennten Betten und bedrängten sie nicht mit ihrer Leidenschaft. In Ritualen, die nur den Männern vorbehalten waren, opferten sie ihr Blut, um ein Gegengewicht zu dem monatlichen Opfer der Frau zu setzen. Sie fasteten und nahmen große körperliche Entbehrungen auf sich, um der göttlichen Kraftquelle näher zu kommen, aus der die Frauen monatlich schöpften. Indem sie ihr Blut und ihren Schweiß gaben, ehrten sie die weibliche Urkraft, ohne die es kein Leben geben kann.

Das alles ist lange her.

Was heute nur noch von wenigen Naturvölkern gelebt wird, fand in Europa durch den Einzug des Christentums ein jähes Ende. Bevor wir „bekehrt“ wurden und die Erde im Namen Gottes verbrannt wurde, lebten die Menschen in einem inneren Einklang mit sich und der Natur. 

Die magische Reise der Karen Sailer – Schau dir hier den Trailer an!

Den kompletten Film gibt es HIER zu sehen!

Sie kannten die Sprache der Winde, des Feuers und des Wassers. Sie pflügten die Erde und dankten für die Nahrung, die sie ihnen gab. In Liedern und Ritualen feierten sie die Wechsel der Jahreszeiten und des Sonnenlaufes. Der Rhythmus des Mondes lebte in den Körpern der Frauen.

Drehen in Karens Beachhouse

Die immer wiederkehrenden Kreisläufe in der Natur halfen den Menschen, das eigene Leben zu verstehen. Man fand Halt und Schutz, in dem Gefühl, Eins zu sein mit der göttlichen Energie, die alles Leben beseelt. Auch wenn die Männer zu allen Zeiten die weltliche Macht in den Händen hatten, respektierten sie doch die weibliche und spirituelle Kraft der Frauen.

Als Heilerinnen und Priesterinnen bildeten sie wichtige Pfeiler der heidnischen Kulturen und in den Familien wurde die Intuition der Frau vor vielen Entscheidungen befragt. Mit zunehmender Macht verbot die Kirche den Menschen die alten Rituale und Gebete und gab ihnen neue, deren Bedeutung nur noch die Priester kannten.

Es galt als ketzerisch, selbst mit Gott zu sprechen, und wer in den Eichenhain ging um bei den alten Bäumen Trost und Rat zu suchen, musste um sein Leben fürchten. 

Die Frauen waren der aufstrebenden Kirche ein Dorn im Auge.

Um die eigene Macht zu sichern, wurden die Frauen erniedrigt. Weibliche Körperformen wurden zum Inbegriff des Verderbens und mussten züchtig verhüllt werden. Selbstbewusstsein und Klugheit galten als Werk des Teufels und wurden mit dem Scheiterhaufen bestraft.

Es brauchte nicht viel mehr als das Wissen um heilende Kräuter, um als Hexe verfolgt zu werden und ungezählte Frauen haben nur dafür ihr Leben gelassen, weil sie einer gebärenden Frau den Schmerz linderten und damit in die Allmacht Gottes eingriffen.
Mit ihnen ist mehr gestorben als wir ahnen und mit den Folgen davon haben wir bis heute zu kämpfen.

Frauen lernten schnell, ihre Fähigkeiten zu verbergen und sich unauffällig zu verhalten. Sie versteckten ihre Wolfsschwänze unter dreifachen Röcken und wagten es nicht mehr sich in Vollmondnächten zu treffen. Ihr Wissen gaben sie nur noch bruchstückhaft an ihre Töchter weiter, weil es zu gefährlich war, zu viel über sich selbst zu wissen.

Das ganze Spektrum weiblicher Stärken wurde über Generationen zu einer Vielfalt weiblicher Schwächen reduziert, an die bis heute geglaubt wird. 

Schau dir hier die ersten 15min vom Inspirationsfilm „Ibiza“ an, den ich mit Karen drehen durfte.

Den kompletten Film & 6 weitere Inspirationsfilme findest du HIER!

Selbst wir Frauen glauben daran.

Mit der Vielfalt unserer Weiblichkeit haben wir unter anderem die Beziehung zu unserem Körper verloren. Viele Frauen wissen heute nicht einmal mehr, dass ihre Monatsblutung dem Rhythmus des Mondes folgt. In 28 Tagen umkreist er die Erde und alle 28 Tage erneuern wir uns mit einer Blutung.

Bis heute ist unsere Gesellschaft männlich geprägt durch die Dominanz des Denkens und des rationalen Verstandes. Tun, Machen, Arbeiten, Ziele verfolgen, Kontrollieren, Anstrengen und Wachsen sind anerkannte Werkzeuge für Erfolg und Wohlstand. Weibliche Aspekte wie Entspannen, Genießen, Spielen, Träumen, geschehen lassen und Vertrauen werden abgewertet und im besten Falle in den Feierabend verbannt.

Die einseitig männliche Art zu leben hat zu Krisen in allen Lebensbereichen geführt.

Das Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Kräften führt zu Chaos, Hektik und Reibung. Wir haben darüber den Sinn für das was wir tun und warum wir auf der Welt sind, verloren. Machen, Tun, Streben nach Materiellem und Wachstum um des Wachstums willen hat sich in allen Lebensbereichen verselbstständigt und massenweise deprimierte Menschen hinterlassen.

In der Frauenbewegung haben Frauen begonnen sich zu befreien und kollektiv den Weg abgelehnt, den ihre Mütter ihnen vorgelebt haben. Sie wollten nicht mehr am Herd stehen und sich für die Familie aufopfern. Sie wollten es anders machen und haben sich ohne sich dessen bewusst zu sein auf einen männlichen Weg begeben.

Sie haben die Hosen angezogen und ihren Mann gestanden.

Frauen wurden erfolgreich, selbstbewusst und verdienten ihr eigenes Geld. Sie machten sich hart um in der männlich dominierten Welt bestehen zu können und landeten in einer Sackgasse. Viele Frauen haben zu ihrer Weiblichkeit und ihrem Körper eine ablehnende Beziehung entwickelt.

Da der Körper unsere geistigen und emotionalen Botschaften spiegelt wundert die Zunahme der Krebserkrankungen an den weiblichen Organen Brüste, Gebärmutter und Eierstöcke nicht. Schmerzhaft werden wird durch Krisen und Krankheit auf das große Ungleichgewicht zwischen männlichem und weiblichem Prinzip hingewiesen.

Es ist eine Aufforderung der weiblichen Kraft in uns wieder Raum zu geben und mit den männlichen Kräften ins Gleichgewicht zu bringen. Denken und Handeln brauchen als Gegenpol die Reise nach innen, die Besinnung, das Fühlen, die Intuition und die Stimme unseres wilden Herzens.

Wir haben das Leben zu einem Kampf gemacht.

Wir wollten es anders machen als unsere Mütter und sind dabei zu dem geworden was wir abgelehnt haben: eine Frau, die wie ein Mann denkt und handelt. Die weibliche Kraft hat nichts mit Kämpfen zu tun. Sie ist eine Bewusstseinshaltung, in der Achtsamkeit und die lebendige Verbindung von Körper, Geist und Seele im Mittelpunkt stehen.“

 

Wenn du mehr über Karen und ihre Programme erfahren möchtest, KLICK HIER!

Sowohl Karen als auch ich freuen uns auf deine Gedanken (im Kommentar), was das Frau sein in der heutigen Zeit für DICH bedeutet und was dieser Artikel für Gedanken & Gefühle bei dir auslöst.