Vorwort Kathrin

Im letzten Gastartikel hat uns Lilia gezeigt, wie wir unsere weibliche Kraftquelle finden. Darauf wollen wir anknüpfen. Daniela erklärt uns, wie wir als Frau unser ganzes Potenzial entfalten um selbstbewusst auf dem Boden zustehen, Energie wie eine 1.000-Volt-Batterie und eine Ausstrahlung zu haben, die magnetisch auf die Richtigen wirkt und wie man das erreichen kann.

Brust is NICE! – Entfalte dein Potenzial als Frau

Ich bin eine Frau, doch es hat lange gedauert, bis ich diese in mir selbst gefunden habe. Heute bin ich stärker denn je und weiß ganz genau, was ich kann und was nicht. Ich liebe mich so, wie ich bin, und ziehe die Kraft aus meinen Energiequellen, die ich ganz genau kenne.

Die drei Säulen, auf denen alles beruht, die mir meine Stärke und Kraft verleihen, all das zu tun, was ich früher für unmöglich gehalten habe, sind ICH, BIN, ECHT.

Die meisten Frauen haben ein unglaubliches Potenzial in sich. Nur leider wird es viel zu selten befreit. Frauen werden aus meiner Sicht immer noch gedeckelt. Was meine ich damit?

Laut Grundgesetz sind Mann und Frau gleichberechtigt. Aber hier nun ein paar Fakten, die zeigen, dass sie immer noch nicht gleichgestellt sind: Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. In den 30 großen Dax-Unternehmen sind nicht mehr als maximal zwei Frauen im Vorstand. Binden und Tampons werden mit 19 Prozent besteuert, da diese nicht als lebensnotwendiger Bedarf betrachtet werden, während Kosmetikartikel in der Regel mit 7 Prozent besteuert werden.

Sieben Millionen Frauen nehmen die Pille und belasten sich mit Hormonen. Noch immer liegt die Verhütung hauptsächlich bei der Frau. Wenn unsere Regierung im jetzigen Reformtempo weiterarbeitet, haben Frauen meines Erachtens nach erst in circa 200 Jahren die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt wie Männer.

So lange müssen Frauen nicht warten. Es liegt in unserer Hand, etwas zu ändern. 

Frauen sind großartig und jede einzelne hat unglaubliches Potenzial in sich, das darauf wartet, befreit zu werden.

Frau zu sein, hat auch Vorteile. Diese sollten wir uns bewusst machen und unsere Kraft daraus ziehen. Wir Frauen sind Multi-Tasking-Talente, wir können gleichzeitig kochen, die Kinder betreuen und nebenbei eine E-Mail an unseren Chef schreiben. Welcher Mann bekommt das hin? Natürlich haben wir auch Schwächen. Aber wir sollten uns mehr unseren Stärken und unserem Potenzial widmen, als zu versuchen, Schwächen zu minimieren. Das würde nur wertvolle Energie verschwenden.

Was kann ich also als Frau tun, um mein Potenzial zu entfalten und über mich hinauszuwachsen? Wie kann ich meine Welt so gestalten, dass sie mir gefällt und ich mich glücklich und zufrieden fühle?

Schauen wir uns die drei Säulen ICH BIN ECHT genauer an.

Säule 1: ICH ist die Grundlage deines Potenzials

Das ICH steht für meine eigene Welt. Gerade wir Frauen neigen dazu, uns wenig um uns selbst zu kümmern. Insbesondere, wenn wir Familie haben. Allen soll es gut gehen und man gibt das Beste für sie. Zudem möchte man sich in seinem Zuhause wohlfühlen. Wir stecken unsere Energie nicht nur in unsere Arbeit und in unsere Familie, sondern zusätzlich auch noch in den Haushalt. Es mag Frauen geben, die die Haushaltsarbeit lieben, aber ich gehöre wahrlich nicht dazu. Ich denke, es gibt einige unter uns, die sich einen „Helferengel“ für den Haushalt wünschen.

Die ICH-Welt, meine persönliche Welt, hat keine Familie, keinen Mann, keine Kinder, keinen Haushalt. Ich rede hier von der ganz eigenen persönlichen Welt mit meinen Wünschen und Vorlieben. Natürlich ist die Familie in diese Welt einbezogen, aber sie ist nicht deren Fundament. Es ist unglaublich wichtig, sein persönliches ICH zu finden.

Stelle dir folgende Fragen

  • Wer bin ICH?
  • Was will ICH?
  • Was brauche ICH?
  • Was macht mich glücklich in meiner Welt?

Diese Fragestellungen sind wichtig! Denn wenn ich in meinem ICH lebe und weiß, was mir gut tut, was ich brauche, um glücklich zu sein, dann kann ich schneller meine Energiespeicher aufladen und die täglichen Aufgaben leichter meistern.

Das kann, muss aber nicht unbedingt mit der Familie verbunden sein. Ich muss wissen – gerade wenn es meiner Familie mal nicht gut geht –, wie ich meine Energien trotzdem mobilisieren kann, um neue Kraft zu bekommen. Woher soll ich die Kraft nehmen, wenn die Familie das Einzige ist, was mich aufbauen kann? Wenn meine Lieben aber krank sind oder es Probleme gibt? Wo hole ich dann meine Energie her, um dafür überhaupt Kraft zu haben? Daher ist es notwendig, sich die Zeit für sich selbst zu nehmen. Ob in der Badewanne, beim Spazierengehen, beim Entspannen in der Sauna oder bei einem Treffen mit Freunden, das spielt keine Rolle. Hauptsache, es tut einem selbst gut: sich einfach zurückziehen können und über sich nachdenken, herausfinden, was einem selbst gut tut, abgesehen von Familie und Hobbys.

Gründerin von BIN im Wald, ihrem Kraftort

Ich zum Beispiel habe ein tolles kleines Waldhäuschen in der fränkischen Schweiz. Das ist mein Rückzugsort. Dort gibt es zwar Strom, aber kein fließendes Wasser im Haus. Doch dieses Fleckchen Erde, wo Bäume stehen, die so dick sind, dass man sie nur zu dritt umfassen kann, gibt mir so viel Energie, dass ich dort, auch mit meiner Familie, neue Kraft sammeln kann. Deswegen komme ich regelmäßig und manchmal auch alleine, um auszuspannen und einfach nur bei mir zu sein. Dort kann ich „Ich-Pflege“ betreiben, um Energie und Kraft für den Alltag zu sammeln.

Welchen Traum hast nur du alleine, wenn du alles um dich herum ausblendest? Weißt du es?

Ich verrate dir meinen: Ich sehe mich mit 90 Jahren, weil ich der Meinung bin, dass ich vorher einfach nicht sterben kann. Ich habe noch so viel vor, worauf ich mich freue und was ich der Welt geben möchte. Aber ich sehe mich mit 90 Jahren ganz allein, unabhängig von der Familie und dem, was ich geleistet habe, auf einem Liegestuhl mit Sonnenschirm an einem karibischen Strand liegen, einen Sonnenhut aus Stroh auf dem Kopf, einen Longdrink gespickt mit Früchten in der Hand, während das Wellenrauschen und der warme Wind meine Seele streicheln.

Vor mir kniet ein junger Mann Mitte 20, der mir meine Füße massiert. Ich genieße den Moment und bin glücklich! Ich freue mich schon heute auf sein Gesicht, wenn er ein hohes Trinkgeld von mir bekommt. Es geht darum, dass man einen Ankerpunkt für sich im Alter hat. Sich selbst in einem Moment des Glücks. Dabei ist alles möglich!

Hast du so ein Bild in deinem Kopf? Wenn nicht, dann besinne dich und stelle dir vor, wo du im Alter sein wirst oder was du dann machst, wie es dir dann geht. Ein schönes Bild, welches nur dich ganz allein glücklich macht. Stelle dir das Bild vor mit allen Farben, Geräuschen, Temperaturen. Fühle das Glück und verankere es fest in deinem Kopf. Es wird dir in den schlechten Zeiten deines Lebens helfen.

Ich weiß ganz genau, sollte ich vielleicht mal gesundheitliche Probleme haben, dann werde ich im Bett liegen und mich darauf besinnen, dass ich mit 90 auf diesem Liegestuhl, mit Longdrink und jungem Mann zu meinen Füßen, in der Karibik liege. Das will ich mir nicht entgehen lassen und es wird mir helfen, schneller wieder gesund zu werden. Denn alles beginnt im Kopf.

Ein fest verankertes Ziel verleiht eine ungeheure Kraft! Eine Kraft, die dich wirklich auffängt. Ein Ziel, an dem dein persönliches ICH glücklich ist, wird dir in jeder schwierigen Situation helfen.

Hast du keins, suche dir eins!

Säule 2: BIN – dein innerer Motor 

BIN steht für Brust is NICE!

Das klingt vielleicht sehr spannend und eventuell etwas erotisch, hat aber einen ganz anderen und tieferen Sinn.

Natürlich steht es auch für die weibliche Brust. Dass wir sie mit Stolz tragen und rausstrecken dürfen. Wir dürfen uns als Frau zeigen, ganz gleich, ob wir wenig oder viel Brust haben. Auch wenn wir drei Kinder geboren haben und die Brust nun nicht mehr das ist, was sie einst war. Unsere Brust ist unsere Weiblichkeit und darauf können wir stolz sein! Was passiert, wenn wir die Brust mit Stolz tragen?

Brust raus, Bauch rein! Das ist nichts Neues, diesen Spruch kennt jeder. Er steht für die aufrechte Haltung. Aber was ist damit verbunden? Strecke ich die Brust raus, ziehe ich den Bauch automatisch ein. Dadurch habe ich eine viel bessere Körperhaltung und Körperspannung, was sich auf meine Ausstrahlung auswirkt. Ich fühle mich schöner und selbstbewusster und wirke auch so nach außen. Dadurch werde ich emotional stärker und fühle mich besser, wovon letztendlich auch meine Gesundheit profitiert.

Trage ich meine Brust getreu dem Motto „Brust is NICE“, habe ich eine viel bessere Atmung. Wir alle haben im Schnitt eine viel zu flache Atmung. Besonders betroffen sind Menschen, die am Schreibtisch sitzen. Von sechs Litern maximalem Atemvolumen nutzen wir vielleicht drei bis vier Liter. Wenn wir eine aufrechte Haltung einnehmen, dann atmen wir viel tiefer ein. Wir können unsere Brustmuskulatur besser nutzen und unsere Rippen viel leichter anheben.

Der Brustkorb kann sich viel weiter anheben und es strömt mehr Luft in die Lunge ein. Unser Körper erhält mehr Sauerstoff und kann dadurch auch mehr Energie bereitstellen. Das hat zur Folge hat, dass wir selbst bei Belastung nicht mehr so schnell ermüden. Die „Brust is NICE“-Haltung macht so viel Positives mit uns, dass ich auf dieses BIN unglaublich viel Wert lege. Denn als Therapeutin habe ich zu 90 Prozent Patienten mit schlechter Haltung, wodurch viele körperliche Probleme entstehen. Die Schultern sind nach vorne gerichtet.

Die Brustmuskeln sind verkürzt und die Schulterblattmuskulatur ist schlaff oder extrem verspannt, die Halswirbelsäule überlastet. Wir engen unsere Brust ein und machen uns klein. Dadurch entstehen ein Rundrücken und eine sehr schädliche Haltung im Genick. Wir atmen nicht mehr richtig und der Teufelskreis ist geschlossen.

Warum gute Atmung wichtiger ist als gesunde Ernährung

Setze dich daher einmal bewusst gerade hin! Drücke die Brust heraus, ziehe den Bauch ein und atme kontrolliert tief ein und aus! Denn um unsere Atmung machen wir uns am wenigsten Gedanken. Vielmehr kümmern wir uns darum, dass wir gesund essen und viel trinken. Wir beschäftigen uns mit dem Thema „gesunde Ernährung“ wirklich intensiv und das ist auch richtig und sehr gut, doch dabei vergessen wir gerne andere Aspekte, wie beispielsweise eine gute Haltung und damit verbunden die richtige Atmung.

Die Atmung ist unser innerer Motor, der uns arbeiten lässt. Und genau wie ein normaler Verbrennungsmotor benötigt er Sauerstoff, um zu funktionieren. Selbst wenn man ihm das beste Benzin geben würde und alle Flüssigkeiten im grünen Bereich wären, mit zu wenig Sauerstoff wird er nur sehr schlecht bis gar nicht funktionieren. Es bringt mir also nicht viel, wenn ich meinen inneren Motor das gesündeste Essen gebe und drei Liter Wasser am Tag trinke, wenn die Atmung nicht stimmt. Er wird nicht vernünftig funktionieren.

Die Folgen kann sich, so denke ich, jeder selbst ausmalen. Nur sind wir Menschen leider nicht so leicht zu reparieren wie ein Verbrennungsmotor.

Bei uns Menschen folgt nach im Durchschnitt drei Minuten Sauerstoffmangel der Black Out. Und dauert es noch länger, werden die Folgen für unser Gehirn fatal.

Ohne Essen kann man im schlimmsten Fall mehrere Wochen überleben.

Beim Trinken hingegen sieht es da schon etwas schwieriger aus. Aber auch ohne Flüssigkeit hier kann ein junger, gesunder Körper je nach Umständen bis zu drei Tage überleben. Aber ich bin mir sicher, dass keiner von uns in der Lage ist, die Luft auch nur für zehn Minuten anzuhalten.

Warum machen wir uns keine Gedanken um das Atmen? Die Antwort ist recht einfach. Meiner Meinung nach schätzen die Menschen nicht, was sie geschenkt bekommen haben. Wir haben unser Leben bekommen. Sind wir dafür dankbar? Ich würde sagen nein. Wir leben jeden Tag so, als wenn wir ewig leben würden. Nehmen wir mal als Beispiel unser Gehör. Ein tauber Mensch würde alles dafür geben, einmal das Geräusch des fließenden Wassers zu hören. Wer an Maschinen arbeitet, verzichtet oft auf Hörschutz, und vielen ist nicht bewusst, dass sie ihr Gehör irreparabel schädigen. Lieber investiert man dann später in Hörgeräte. Völlig normal!

Gesundheit ist ein Geschenk – sei dankbar dafür

In der Regel wird uns mit dem Leben auch unsere Gesundheit geschenkt. Und wir haben nichts Besseres zu tun, als damit Schindluder zu treiben! Wir haben zu viel negativen Stress, schlafen zu wenig, erholen uns nicht aktiv oder essen falsch und ungesund. Dabei lasse ich Alkohol, Zigaretten, Drogen noch außen vor. Wir nehmen sogar die Probleme vom Arbeitsplatz mit nach Hause.

Nur damit wir uns das schicke neue iPhone leisten können und im Alter dann das Hörgerät, damit wir überhaupt noch etwas hören können. Aber ist der Preis dafür nicht zu hoch? Ist es wirklich sinnvoll, mit unserem seinem Leben zu bezahlen, nur weil wir unseren Motor nicht vernünftig versorgt haben? Alles andere ist wichtiger. Und das, worauf es wirklich ankommt, nämlich unsere Gesundheit, nehmen wir als Selbstverständlichkeit hin.

Wir sind nicht dankbar für die Geschenke, die wir bekommen haben. Und leider kommt diese Einsicht bei den meisten erst dann, wenn eine Diagnose wie Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt gestellt wird. Dann würden alle am liebsten zurückreisen und alles ganz anders machen.

Warum aber erst dann?! Warum achten wir alle nicht schon viel früher darauf, dass unser Motor ordentlich mit allem versorgt wird, was er zum Funktionieren benötigt? Allem voran die Atmung. Ohne sie wird unser Motor viel zu früh kaputtgehen. Also warum stellen wir uns nicht jetzt schon in die „Brust is NICE“-Haltung? Atmen bewusst tief ein und aus, damit unser Körper mit dem versorgt wird, was er am nötigsten braucht: Sauerstoff. Auch Stress lässt sich auf diese Weise hemmen. Es gibt sehr viele wertvolle Atemtechniken. Wer hat sich damit schon einmal näher befasst?

Deshalb sollte „Brust is NICE“ ab jetzt unser ständiger Begleiter sein. Hebe deinen Körper, die Schultern herunter und nach hinten ziehen, Bauch rein, Brust raus. Du bist großartig und toll! Stelle dich deinen Herausforderungen! Zeige dich! Atme bewusst und lebe. Arbeite weiter an dir und du wirst immer mehr Selbstvertrauen bekommen, Stärke gewinnen und irgendwann viel positiver durchs Leben gehen.

Säule 3: ECHT – Zeig dich und dein Potenzial

Das Gegenteil von Mut ist heutzutage nicht mehr Feigheit, sondern Anpassung. Heute sind wir nicht mehr mutig, wir passen uns an. Wir passen uns an, um den besten Weg für unser Leben, mit so wenig Hindernissen wie möglich, zu finden und so einfach wie möglich zu unserem Erfolg zu kommen. Mit ECHT meine ich, sich nicht anzupassen!

Zu wissen, was man selbst will! Mit einem gestärkten ICH genau zu wissen, was man will und was nicht und dieses auch nach außen zu zeigen. Anpassung ist das, was uns heutzutage am meisten krank macht. Denn wir belügen uns dabei täglich selbst.

Wir ertragen Dinge oder Situationen, bei denen wir innerlich den Kopf schütteln, bleiben still, obwohl wir eine Meinung haben, handeln nicht, obwohl wir wissen, dass es sinnvoll wäre, halten uns an gewisse Abläufe und Strukturen, obwohl wir wissen, es würde anders besser und leichter gehen. Diese innerliche Unzufriedenheit kostet Energie und bringt Verzweiflung. Denn es fühlt sich auf Dauer nicht gut an, gegen seine innere Einstellung und Haltung zu kämpfen. Das macht krank.

Zu sich selbst und den Menschen, die man liebt, sollte man immer ECHT und aufrichtig sein. Es bringt auch nichts, in der Partnerschaft etwas abzuwerten, hinzunehmen, totzuschweigen oder beleidigt zu sein. Raus mit der offenen und ehrlichen Meinung!

Dann weiß der andere genau, woran er ist. Mann und Frau ticken sowieso unterschiedlich. Während der Mann in seine Höhle geht und ewig grübelt, ist die Frau diejenige, die eine Lösung lieber in einem Gespräch sucht. Aber man muss seine echten Gefühle äußern. Man muss sagen, was man sich wünscht, und auch, was einem nicht gefällt. Woher soll es der andere sonst wissen? Wenn man sich anpasst, weil man Angst hat, den Partner zu verlieren, ist man bereits verloren.

Welchen Weg wählst du? 

Der Alltagstrott erfasst zu viele Menschen und reißt sie mit im Strom der Anpassung. Oftmals denken wir, wir hätten keine andere Wahl. Wir trauen uns nicht mehr, unsere Meinung zu äußern, unsere wahre Seite zu zeigen, unsere wirklichen, tiefen Emotionen auszusprechen oder zu zeigen und wir sind eher leise als laut.

Wir sind nicht echt – nicht uns und nicht unserer Umwelt gegenüber – und so wählen wir lieber den einfachen, scheinbar leichteren Weg. Aber der Schein trügt, denn tatsächlich ist es der schlechtere Weg. Der Weg der Unzufriedenheit, Energielosigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zur Krankheit.

Sei ECHT. Zeige dich, wie du bist, wie du tickst, was dich umtreibt, dich bewegt oder aufregt. Verstelle dich nicht und lebe deine Version von dir. Ecken, Kanten, Rundungen – wir dürfen all das haben. Wenn es etwas gibt, das dich wirklich an dir stört, dann frage dich zuerst: Warum hast du diese Einstellung und wo kommt sie her?

Gibt es eine Vorgeschichte, einen Auslöser, diverse Gründe oder falsche Vorbilder? Fange bei der Wurzel an: bei dir. Denn deine Ecken, Kanten und Rundungen gehören zu dir. Je mehr du dich selbst findest, anerkennst und selber lieben lernst, desto weniger Gründe gibt es, dich nicht ECHT zu zeigen. Denn so wie du bist, bist du großartig.

Sei dir im Klaren darüber, wer du bist, was dein ICH ist, wo du hin willst, was dich glücklich macht und wo du deine Akkus aufladen kannst. Brust raus, Bauch rein und atme bewusst und dankbar. Zeige dich der Welt so, wie du bist: ehrlich, echt und wunderschön. Erobere deine Welt auf deine Art. Du wirst dadurch Dinge und Menschen anziehen, die zu dir passen. Das Leben wird dir geschenkt, vergeude es nicht. Glaube an dich! In dir steckt unglaubliches Potenzial und wartet darauf, sich zu entfalten. Alles ist möglich!

Brust is NICE!

Über die Gastautorin:

Daniela Wegner-Lauf ist Expertin für Potenzialbefreiung. Als Dipl. Schmerztherapeutin, Massagespezialistin, Powerfrau und Motivationstalent gibt sie mit Energie und Motivation umsetzbare Tipps und Methoden an die Hand, die zu Selbstvertrauen, Selbstliebe, innerer wie äußerer Stärke und einem gesunden, energiegeladenen Körper führen. Daniela führt seit 2006 erfolgreich ihre eigene Praxis und berät andere Praxen im Bereich gesunder Arbeitshaltung und löst in Mental- sowie Motivationstrainings emotionale Spannungen und Probleme im Arbeitsalltag.

Sie begleitet Frauen auf dem Weg zur Wohlfühlfigur. Bei Iihrer Arbeit geht es um die Ursachenbehandlung statt Symptombekämpfung, für dauerhaftes Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele.

Hilfreiche Therapietipps und Motivation findest du auf ihrem Youtube-Kanal.

Mehr über Daniela Wegner-Laub und ihre Arbeit erfährst du unter www.praxis-wellfitgesund.de.

 

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